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1994

Geboren am 07.02.1985 in Halle an der Saale, kam ich sehr früh mit dem Kanusport in Kontakt, da Paddeltouren mit meinen Eltern und Verwandten in den Sommerferien unser "Urlaub" waren. Aus Sicherheitsgründen lernte ich bereits im Alter von fünf Jahren das Schwimmen in einem Schwimmverein, dem ich auch bis zu meinem neunten Lebensjahr treu blieb - bis ich mich komplett für den Kanuslalom entschieden habe.

Im BSV-Halle, meinem Heimatverein,  wurden mir die ersten Paddelschläge im Slalomboot von Rudolf Zeiler beigebracht. Später verpasste mir Jürgen Henze, Vater von Stefan Henze (aus dem Boot Becker-Henze) und selbst Weltmeister 1971, den nötigen 'Feinschliff', um eine erfolgreiche Kanukarriere in Angriff zu nehmen.

Meine Karriere im Kanusport begann für mich sehr früh. Bereits als 10-jähriger wurde ich 1995 als Deutscher Meister in der jüngsten Altersklasse gekrönt.

 

Auch gereift durch unzählige Trainingseinheiten mit meinem Bruder Stefan am heimischen Wehr (Foto) stellte 2001 für mich mit der Qualifikation für die Junioren-Nationalmannschaft mein internationales Debüt dar. Bei den Europameisterschaften in Bratislava/SVK konnte ich mit meinen 2 Teamkollegen die Goldmedaille erringen und belegte im Einzel den 14. Platz.

In 2002 qualifizierte ich mich wiederum bei den nationalen Ausscheidungswettkämpfen für die U19-Weltmeisterschaften in Nowy Sacz/POL. Als Medaillenkandidat gehandelt hielt ich, damals 17-jähriger, der nervlichen Belastung nicht stand und verschenkte in der Einzelkonkurrenz Edelmetall durch eine Torstabberührung. In der Mannschaftskonkurrenz musste sich unser Deutsches Team nur dem Tschechischen geschlagen geben – wir wurden Vizeweltmeister. Meine Leistungsfähigkeit bewies ich wenig später umsomehr, indem ich Deutscher Meister der Leistungsklasse wurde und damit die deutsche Elite schockierte.

Hagen/Hohenlimburg war der deutsche Austragungsort für die U19-Europameisterschaften im Jahre 2003. Von heimischen Fans angefeuert und meiner Favoritenrolle gerecht werdend, errang ich die Silbermedaille in der Einzelkonkurrenz und anders als in 2002 gewann bei diesen Titelkämpfen das Deutsche Team vor der Konkurrenz aus der Tschechei die goldene Medaille.  

2004 – Ein Jahr voll von Höhen und Tiefen. In Anbetracht der Tatsache, dass ich kurz vor der nationalen Qualifikation der Leistungsklasse mein Abitur mit einer Durchschnittsnote von 1,3 beendet habe und mit dieser Doppelbelastung von Sport und Schule die Qualifikation mit einem vierten Platz und nur 0,1% Rückstand auf den ersehnten dritten Platz, der für mich die Mitgliedschaft in der Senioren-Nationalmannschaft und die Chance auf Athen bedeutet hätte, kann ich im Grunde genommen zufrieden sein. Nominiert für zwei Weltcups, die Europameisterschaften und die U23-EM sollte ich im Business der Weltspitze zuerst auf die Nase fallen um am Ende der Saison gestärkt aufzustehen. Mit den Plätzen 18, 26 und 28 bei meinem internationalen Senioren-Debüt erfuhr ich, dass der Weg zu den Besten der Welt noch weit ist und harte Arbeit erfordert. Aus dieser Erfahrung heraus bereitete ich mich akribisch auf meinen eigentlichen Saisonhöhepunkt, die U23-Europameisterschaften vor, um dort mit einem 5. Platz in der Einzelkonkurrenz und dem Titelgewinn im Team meinen bisher größten Erfolg mit nach Hause zu nehmen.

Mit meinem Eintritt in die Sportfördergruppe der Bundeswehr im Oktober 2004 und meinem Umzug in das Bundesleistungszentrum nach Augsburg habe ich nun die Möglichkeit professionellstes Training zu absolvieren und setze damit die Grundlage, im Jahr 2005 meine sportliche Laufbahn erfolgreich fortzusetzen und meinem Fernziel Peking 2008 Schritt für Schritt näher zu kommen.

2005 konnte ich mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Europameisterschaften einen großen Schritt vorwärts machen und sozusagen bei den Senioren einen ersten Fuß in die Tür setzen. Ich bemerkte, dass ich langsam da vorne mithalten kann.

Meinen großen Durchbruch in der intenationalen Elite erfuhr ich 2006. Nach weiterem gewissenhaften Training konnte ich in mit dem Sieg in der Weltcupgesamtwertung und dem Vizeeuropameister zeigen, dass ich den Schritt vom Außenseiter zum Favorit meistern konnte. Auch wenn mir dieses Jahr eine WM-Medaille verwehrt blieb, so bin ich überaus  zufrieden mit meiner konstanten aber gleichzeitig rapiden Leistungsentwicklung. Das hole ich dafür nächstes Jahr nach!

 

 

Erik Pfannmöller | mail@erikpfannmoeller.de